Heidengazette

Heidentum im Wandel des Zeitgeistes


Namenkunde

Namenkunde (Onomatologie, Onomastik), auch Bezeichnungslehre und Wortbedeutungslehre genannt, ist die Wissenschaft von der Herkunft, der Bedeutung und dem Ursprung eines Wortes bzw. Namens.

Mit Hilfe der Onomatologie ist es zum Beispiel möglich, einen Namen bis hin zu seiner ursprünglichen Bedeutung zurückzuverfolgen. Jeder Name verfügt dabei über einen Wortstamm, der selbst in verwandten Fremdsprachen auffindbar und somit analysierbar ist. Man könnte poetisch auch von der Namens-Seele oder der Essenz eines Wortes sprechen.

Hieraus läßt sich ein Urwort (Urbegriff) definieren, welches sich an der lautlichen Umsetzung der frühen Schrift- und Symbolsprache festmachen lässt. Im europäischen Siedlungsgebiet wären das Runen bzw. deren Ableger und Nachfolger.

Wem nun (neben der Namenkunde) die Bedeutung der runischen Ursymbolik bekannt ist und wer über ihr Zusammenspiel weiß, besitzt eine zusätzliche Analysemöglichkeit, um das Geheimnis eines Namens zu enträtseln und das Ergebnis der Onomatologie zu bestätigen.

Der Name ist nun kein Geheimnis mehr, sondern kann in unsere heutige Sprache übersetzt werden bzw. dargelegt werden, woraus sich der jeweilige Vor- oder Zuname entwickelte und welches sein ursprünglicher Verwendungssinn gewesen ist.

Weitere Informationen rund um das Thema Namenkunde sowie individuell durchgeführte Namensanalysen gibt es auf: namenkunde.de.

Tiefgehende Symbol- und Runenkunde finden Sie auf: runen.at.